Unsere Seminare
Seminar 1.3:
KI-Kompetenz für Geschäftsführer und Verantwortliche - Vertragsrecht für KI-gestützte IT-Leistungen
Seminar für Geschäftsführung und Projektverantwortliche von Softwareunternehmen und IT-Dienstleistern
Anmeldungen gerne direkt an folgende E-Mail-Adresse
Inhalte
Künstliche Intelligenz verändert nicht nur, „wie“ Ihre Mitarbeiter arbeiten – sie verändert auch, „was“ Ihr Unternehmen verkauft und wie Sie dafür haften. Ein Entwickler, der mit KI-Unterstützung in zwei Stunden schafft, wofür er früher zwei Tage brauchte: Klingt gut. Aber wie rechnen Sie künftig ab? nach Stunden? nach Ergebnissen? was bedeutet das für Ihre Verträge, Ihre Preise, Ihre Haftung und den Schutz Ihres Know-how?
In diesem praxisnahen Seminar erklären wir, worauf Geschäftsführer und Verantwortliche jetzt achten müssen – verständlich, mit konkreten Handlungsempfehlungen.
Verschiebt sich Ihr gesamtes Leistungsangebot von der manuellen Softwareentwicklung zur „KI-gestützten Entwicklung mit Beratung, Qualitätssicherung und Ergebnisverantwortung“? – Die neue Arbeitsweise ist also Prompten, Prüfen, Integrieren? Und was passiert mit Schutzrechten und Lizenzen bei KI-generiertem Code?
I. KI-gestützte Softwareentwicklung & Beratung
Wenn Ihr Unternehmen Softwareentwicklung anbietet oder einkauft, stellen sich durch KI völlig neue Fragen: Schulden Sie noch eine Tätigkeit – oder ein Ergebnis? Wer haftet, wenn KI-generierter Code fehlerhaft ist?
Was wir gemeinsam erarbeiten:
- Planungsphase: Wann liegt ein Dienstvertrag vor, wann ein Werkvertrag ? – und warum das für Ihre Haftung entscheidend ist.
- Entwicklungsphase: Qualitätssicherung von KI-generiertem Code, Abnahme und Gewährleistung nach § 640 BGB.
- Vergütungsmodelle: Vom Stundenhonorar zum Festpreis oder wertbasierter Vergütung – wie Sie Ihre Leistung angemessen bepreisen, auch wenn sie schneller erbracht wird.
- Know-how-Schutz: Wie verhindern Sie, dass Ihr Wissen über KI-Prompts und -Output abfließt?
- Urheberrecht: Wem gehört KI-generierter Code? Was schützt das Urhebergesetz – und wo greift nur das Geschäftsgeheimnisgesetz?
- Lizenzrisiken: Open-Source-Fragmente im KI-Output, Nutzungsbedingungen von Copilot, Claude, ChatGPT & Co.
Termine
Do. 24.09.2026
13.30 Uhr – 15.30 Uhr
Themenblock II: Cloud & SaaS – KI-Tools als eigenes Produkt
Wenn Sie selbst KI-Lösungen anbieten: Was müssen Sie regeln?
SaaS-Anbieter, die KI integrieren, bewegen sich rechtlich auf zwei Ebenen gleichzeitig: Sie stellen eine Plattform bereit und liefern KI-generierte Ergebnisse. Beide Ebenen folgen unterschiedlichen Rechtsregeln – und müssen sauber voneinander getrennt werden.
Was wir gemeinsam erarbeiten:
- Vertragsstruktur: Plattformbereitstellung (Mietrecht) vs. KI-Output (Dienstleistung) – wie Sie beides klar im Vertrag abgrenzen
- Haftung für Fehlinformationen: Wer trägt das Risiko, wenn Kunden auf KI-Output vertrauen?
- Datenschutz: Auftragsverarbeitung, Drittlandstransfer, Verarbeitung von Kundeneingaben durch externe KI-Modelle
- Lizenz- und Nutzungsrechte: Wem gehören die generierten Ergebnisse? Dürfen Kundendaten zum Training genutzt werden?
- EU-KI-Verordnung/ regulatorische Pflichten: Sind Sie „Anbieter“ im Sinne der Verordnung? Welche Dokumentations- und Transparenzpflichten treffen Sie?
Kosten pro Unternehmen
- 300,00 Euro (netto)
