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Nutzung außereuropäischer Cloud-Dienste: Zwischen Datenschutz, Digitaler Souveränität und Praxisrealität – Teil II

4. Nationale Sonderregeln und unverbindliche Leitlinien Zusätzlich zum europäischen Rechtsrahmen können Sektor- oder mitgliedstaatsspezifische Vorgaben relevant werden, etwa im Steuer-, Sozial- oder Gesundheitsrecht. Diese sehen teilweise konkrete Speicher- oder Verarbeitungsorte vor. Diese müssen von den entsprechenden Unternehmen geprüft werden. Daneben existieren unverbindliche Leitlinien, etwa der Datenschutzkonferenz (DSK) zu sogenannten „souveränen Clouds“. Diese gehen teilweise deutlich […]

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Die Software-Stückliste: SBOM Bedeutung für Lizenz, KI und CRA Teil II

Wie wird eine SBOM erstellt? Manuell ist die Erstellung kaum praktikabel: Eine typische Unternehmensanwendung enthält Hunderte von Abhängigkeiten. Die Praxis setzt auf automatisierte Werkzeuge, die Quellcode oder fertige Binärdateien analysieren und die Stückliste automatisch generieren. Diese Werkzeuge lassen sich in den Entwicklungsprozess integrieren, sodass die SBOM bei jeder neuen Version automatisch aktualisiert wird. Als Standardformate

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Nutzung außereuropäischer Cloud-Dienste: Zwischen Datenschutz, Digitaler Souveränität und Praxisrealität – Teil I

Die Nutzung von Cloud-Diensten ist aus der modernen Unternehmenspraxis kaum noch wegzudenken. Gleichzeitig stehen insbesondere außereuropäische Anbieter seit Jahren im Fokus datenschutz- und cybersicherheitsrechtlicher Diskussionen. Begriffe wie Digitale Souveränität und Datenlokalisierung prägen die Debatte – oft verbunden mit der Forderung, Daten möglichst ausschließlich innerhalb der EU zu verarbeiten. Ein genauerer Blick zeigt jedoch: Das geltende

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IT-Sicherheit: Rechtliche und technische Grundlagen als Basis der digitalen Infrastruktur – Teil III

5. Rechtliche Rahmenbedingungen der IT-Sicherheit 5.1 Verfassungsrechtliche Grundlagen Das Bundesverfassungsgericht hat mit seinen Entscheidungen zum Recht auf informationelle Selbstbestimmung und zum Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme (IT-Grundrecht) die verfassungsrechtlichen Fundamente der IT-Sicherheit gelegt. Diese Grundrechte verpflichten den Staat zum Schutz der Bürger vor IT-Sicherheitsrisiken und begrenzen zugleich staatliche Eingriffsbefugnisse. 5.2 IT-Sicherheitsgesetz

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Die Software-Stückliste: SBOM Bedeutung für Lizenz, KI und CRA Teil I

Die SBOM — die Software-Stückliste — ist bekannt als Werkzeug für Open-Source-Lizenz-Compliance und ab 2027 als gesetzliche Pflicht unter dem Cyber Resilience Act. Beides ist richtig, aber es ist nicht der dringendste Grund, heute damit anzufangen. Der eigentlich aktuelle Grund ist ein anderer: Wer Software mit KI-Werkzeugen entwickelt und nicht dokumentiert, welche Teile von einer

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Datenschutz bei Softwaretests: Was Unternehmen beachten sollten

Softwaretests sind ein wichtiger Bestandteil moderner IT-Entwicklung. Dabei werden häufig Daten genutzt, die einen Personenbezug aufweisen. Für Unternehmen bedeutet das: Auch Testprozesse müssen datenschutzrechtlichen Anforderungen gerecht werden. Fallen Testdaten unter die DSGVO? Ob Testdaten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) unterliegen, hängt davon ab, ob personenbezogene Daten verarbeitet werden. Sobald Informationen einer identifizierten oder identifizierbaren Person zugeordnet werden

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IT-Sicherheit: Rechtliche und technische Grundlagen als Basis der digitalen Infrastruktur – Teil II

3. Bedrohungslandschaft und Angriffsvektoren 3.1 Klassifikation von Bedrohungen Bedrohungen der IT-Sicherheit lassen sich nach verschiedenen Kriterien systematisieren: Nach Ursprung: Nach Intention: Nach Angriffsziel: 3.2 Relevante Angriffstypen Malware: Schadsoftware umfasst Viren, Trojaner, Ransomware und Spyware. Gemein haben all diese Angriffsarten, dass das betroffene System infiltriert wird und entweder Daten ausgelesen, bzw. mitgelesen oder blockiert werden können.

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IT-Sicherheit: Rechtliche und technische Grundlagen als Basis der digitalen Infrastruktur – Teil I

Die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche erfordert ein fundiertes Verständnis der IT-Sicherheit sowohl aus technischer als auch juristischer Perspektive. Dieser Grundlagenartikel systematisiert die zentralen Konzepte, Prinzipien und rechtlichen Rahmenbedingungen der IT-Sicherheit. Dabei werden die Schutzziele der IT-Sicherheit, relevante Bedrohungsszenarien sowie die maßgeblichen rechtlichen Verpflichtungen analysiert und in einen systematischen Zusammenhang gebracht. Einleitung und Begriffsbestimmung 1.1 Terminologische

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Durchführung der KI VO der EU ist beschlossen: Das KI-MIG.

Das Bundeskabinett hat am 11. Februar 2026 das KI–Marktüberwachungs- und Innovationsförderungs-Gesetz (KI-MIG) beschlossen. Die EU hat es mit der KI-Verordnung (EU) 2024/1689 – dem sogenannten AI Act (auf Deutsch KI- VO) – erlassen. Darüber haben wir schon berichtet und bieten Seminare zu diesem Thema an. Der AI Act regelt aber nicht, welche Behörde zur Überwachung

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Respr: BGH Urteil 31.7.2025 Werbeblocker IV – Umfasst der Schutz einer Software auch Datenstrukturen?

BGH „Werbeblocker IV“: Wenn der Browser neben dem Programm zum urheberrechtlichen Schutzgegenstand wird In der letzten Blogserie hatte ich die aktuelle Diskussion nach der Grenze zwischen einer urheberrechtlich geschützten Befehlsfolge des Programmcodes und den nicht geschützten Derivaten des Programmcodes aufgeworfen. Es ging auch um die Entscheidung Werbeblocker IV des BGH vom 31.7.2025. Können Datenstrukturen, die

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