Handelsrecht: Kapitalerhöhung und -herabsetzung
Gespeichert unter Gesellschaftsrecht, Handels- u. Transportrecht, Handelsrecht, Handelsrecht Russland, Verlagsrecht, Vertragsrecht · Stichworte: Anforderungen, Anmeldung, bgh, Eintragung, gmbh, Haftung, Handelsrecht, Handelsregister, Leistung, Rechtsprechung, Zahlung, zeitpunkt
Tilgung durch Zahlung auf debitorisches Konto
Die Zahlung der Einlage auf ein debitorisches Konto führt zur Tilgung einer Verbindlichkeit der GmbH gegenüber der kontoführenden Bank. Die Zahlung auf ein im Debet geführtes Konto tilgt nur dann auch die Einlageschuld des Gesellschafters, wenn der GmbH Liquidität zugeführt wird, also die Geschäftsführung über einen Betrag in Höhe der Einlageleistung frei verfügen kann. Grundlage der freien Verfügbarkeit für die Geschäftsführung kann ein förmlich eingeräumter Kreditrahmen oder gar die stillschweigende Gestattung der Bank sein.
Software Lizenzrecht: Länderübergreifende Grundsätze des Schutzes von Computerprogrammen
Gespeichert unter EDV - Recht, Software · Stichworte: Anforderungen, Deutschland, Entstehung, Frankfurt, Hamburg, Investition, Lizenzrecht, Lizenzrechte, Programm, rechts registrierung, Rechtsanwalt, schutz, Software, Urheber, Urheberrecht, Werk
Der Ausgangspunkt des Schutzes von Computerprogrammen ist das Urheberrecht. In Deutschland sind die Vorschriften des “Lizenzrechts für Software” in den §§ 69a ff. UrhG geregelt. Bei deren Auslegung sind die Vorschriften des europäischen Rechts zu beachten. Art 1 Abs.1 der RL 91/250/EWG über den Rechtsschutz von Computerprogrammen normiert, daß Computerprogramme grundsätzlich als literarische Werke im Sinne der RBÜ zu schützen sind. Zu schützen ist nach dieser Vorschrift ebenfalls das Entwurfsmaterial. Nach den Rechtsvorschriften der Europäischen Länder ist also nicht nur das Programm selbst, sondern auch jede Vorstufe auf dem Weg zur Realisierung darauf zu überprüfen, ob sie eigenständig vom Urheberrecht geschützt ist oder nicht.
Haftung im Internet für Handlungen Dritter, Teil II
Gespeichert unter Gewerblicher Rechtsschutz, Internetrecht · Stichworte: Anforderungen, Anspruch, Arbeitskraft, bgh, Dritter, Frankfurt, Geld, Haftung, Hamburg, Inhalt, Internet, Kinder, konkrete, Nutzung, Provider, Prüfungspflicht, Rechtsanwalt, Rechtsverletzung, Schadensersatz, schutz, Störer, Störerhaftung, Umfang, Unterlassung, zusätzliche
Entsprechend entfällt die Störerhaftung dann, wenn die Prüfungspflicht des Dienstebetreibers nicht besteht. Sie besteht eigentlich immer dann, wenn er auf eine konkrete Rechtsverletzung hingewiesen wurde – oder genauer – und bestimmt dann, wenn er mehrfach darauf hingewiesen wurde, daß unter Zuhilfenahme seiner Dienste rechtswidrige Handlungen begangen wurden. In diesen Fällen hat der Dienstebetreiber alles zu tun, was die rechtswidrige Nutzung seines Dienstes verhindert. Die Grenze ist aber erst dann erreicht, wenn die Prüfungen einen solchen Umfang und eine solche Intensität erreichen würden, daß das Geschäftsmodell des Dienstebetreibers ins Wanken gerät (BGH GRUR 04,860,864 – Internetversteigerung I; BGH – Jugendgefährdende Medien). Das Hans.OLG geht in seiner Entscheidung Tripp-Trapp Stuhl (WRP 08,1569,1582) weiter, weil es im Prinzip eine falsch gestellte Frage sei, ob ein Geschäftsmodell, das von Beginn an die Möglichkeit des Missbrauchs durch Dritte als faktisch unabwendbare Möglichkeit mit beinhalte und ohnehin keinen Schutz von der Rechtsordnung erwarten könne. Ich halte diese Ansicht für richtig. Wer Verbrennungsmotoren baut, muß die Motoren so bauen, daß Belanges des Umweltschutzes berücksichtigt werden können. Wer das nicht kann, darf keine Motoren bauen. Das Argument, schadstoffarme Motoren würden leider den Businessplan sprengen, kann eine Rechtsordnung nicht gelten lassen.
Wie kippt man einen gewerblichen Mietvertrag?
Gespeichert unter Gewerbliches Mietrecht, Juristische Informationen · Stichworte: Anforderungen, Anwalt, Fachanwalt, Frankfurt, Gestaltungsspielräume, gewerblich, Hauptvertrag, kippen, kippt, miet neue, Mietrecht, Mietvertrag, nachtrag, Nichtigkeit, OLG, Rechtsanwalt, Teilnichtigkeit, Urteil, Urteile, Vertrag, § 139 BGB
Nach einem Urteil des OLG Frankfurt/Main vom 27.03.2009 (2 U 72/08) kann dies über einen formunwirksamen Nachtrag zu einem auf bestimmte Zeit geschlossenen gewerblichen Mietvertrag „gelingen“. Denn die Unwirksamkeit des Nachtrags infolge eines Formmangels zieht im Zweifel die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages nach sich.
IT Recht: Fehlermeldungen des Kunden I
Gespeichert unter EDV - Recht, Hardware, Juristische Informationen, Software · Stichworte: Anforderungen, Bedienungsanleitung, Fehler, Fehlerrüge, Frankfurt, Hamburg, Hardware, Hilfefunktion, IT-Recht, Lizenz, Mangel, Programm, Rechtsanwalt, Rechtsprechung, Rüge, Software
Im Optimalfall erfolgen die Fehlermeldungen eines Kunden schnell und präzise, beschreiben einen reproduzierbaren Fehler. Dieser Fall liegt allerdings nicht häufig vor. Häufig deuten die Fehlermeldungen des Kunden auf Bedienungsfehler hin, beschreiben die Symptome des Fehlers nur schwammig und nicht selten kann man den Weg nicht nachverfolgen, den der Kunde gegangen ist, bevor der Fehler auftrat. Dieser Artikel befasst sich mit den Anforderungen an die Fehlermeldungen des Kunden.
Subunternehmervertrag IT
Gespeichert unter AGB Recht, EDV - Recht, Juristische Informationen · Stichworte: AGB, Anforderungen, arbeitgeber, Bedeutung, Frankfurt, Generalunternehmer, Haftung, Hamburg, Informationspflichten, kündigung, Rechtsanwalt, Rechtsprechung, Subunternehmer, Subunternehmervertrag, unwirksam, Vertrag
Typischerweise versucht der Generalunternehmer alle Risiken, die ihm aus dem Rechtsverhältnis mit dem Auftraggeber erwachsen, auf den Subunternehmer abzuwälzen. Diese 1:1 Übernahme von Rechten und Pflichten ist aber rechtlich nicht durchgehend haltbar. Der Vertrag zwischen Subunternehmer und Generalunternehmer ist ein eigenständiger Vertrag. Die Rechte und Pflichten aus dem Verhältnis zwischen Sub und GU bestehen unabhängig von dem Verhältnis zwischen GU und Auftraggeber.
Einfuhr von Lebensmitteln in die EU
Gespeichert unter Handels- u. Transportrecht, Juristische Informationen · Stichworte: Anforderungen, Deutschland, Einfuhr, EU, Grundlagen, grundsatz, Handel, Hersteller, Import, Informationen, Lebensmittel, Lebensmittelrecht, LFGB, Produkte, schutz, Verordnung
Der Handel mit Lebensmitteln spielt weltweit und auch in der Europäischen Union eine immer größere Rolle. Zu Recht fordert der Verbraucher Schutz vor gesundheitlich bedenklichen Lebensmitteln und ausreichende Informationen zu Inhaltstoffen, Herkunft und Herstellungsweise. Bio-Lebensmittel erobern inzwischen bedeutende Marktanteile und die Käufer sind bereit, für diese mehr zu bezahlen. Innerhalb der EU und auch in der Bundesrepublik Deutschland gelten daher strenge Vorschriften zur Lebensmittelsicherheit und Lebensmittelhygiene. Insbesondere die Einfuhr von Lebensmitteln wird besonders überwacht. Die Überwachung der Einfuhr ist eine der Aufgaben der deutschen Zollverwaltung.
Markenrecht: Einleitung, Eintragungsfähigkeit, Allgemeine Definitionen
Gespeichert unter Markenrecht · Stichworte: Anforderungen, Anwalt, Anwaltskanzlei, Eintragungsfähigkeit, Formen der Marke, Grundbegriffe, Hamburg, Kennzeichen, Marke, Markenrecht, Rechtsanwalt, Unterscheidungskraft


